(aus: „Alpha & Omega – Fassung Feb.2019)

Gleissend helle Sonne erfüllt den gesamten Bildschirm. Es wirkt als hätte man die Sicht von jemanden, der versucht direkt in die Sonne zu schauen. Die Sonne funkelt dabei hellweiß.
(viele Stimmen im Hintergrund feuern jemanden an, es wird wild durcheinander gesprochen aber nichts ist deutlich zu verstehen. Es scheint um etwas sehr besonderes zu gehen, so als ob jemand gleich einen Weltrekord im 100m Lauf bei der Olympiade schaffen könnte. Die anfeuernden Rufe geraten almählich in den Vordergrund und sind jetzt deutlich zu hören….zwei Personen werden wohl besonders frenetisch angefeuert)
Menschenmenge (frenetisch, 2 Lager durcheinander)
Gooooottt !!! Goooootttt !!! Goooottttt !!!!
Aniiitaaa !!! Anniiitaaa !!!! Annniiiitttaaa !!!!
Das Bild wird jetzt komplett tief schwarz und es wirkt dabei so, als ob derjenige, der gerade noch in die gleißende Sonne geschaut hat, sich eine schwarze Maske über die Augen gezogen hat, wie z.B. bei einer VR-Brille
1.0 INT. 10.-12. DIMENSION
(Leuchtend weiße Schreibschrift schreibt sich in das Schwarze)
(Geräusch eines schreibenden Bleistiftes)
Im Anfang war das Wort und das Wort ward Gott.
Schrift verschwindet. In der Ferne erscheinen viele ineinander verwobene mehrfabige Fäden die in Kurven den schwarzen Raum kreuz und quer durchziehen. Kamera fährt langsam auf die Fäden zu und ändert plötzlich die Richtung, einen bestimmten Bereich in den bunten Fäden ansteuernd.
ALPHA (weiblich) (off)
Komm, da will ich hinein….
(Kamerafahrt stoppt)
OMEGA (männlich) (erschrocken) (off)
Warte, das ist nicht angenehm dort
Nach einem kurzem Augenblick beginnt die Kamerafahrt weiter zu dem angesteuerten Bereich, bis die Kamera in die Farbe des Fadens eintaucht
2.0 INT. 7.-9. DIMENSION
Aus der Vogelperspektive das innere eines Klassenraums. 3 Mädchen und 6 Jungen in weißen Gewändern sitzen hinter hölzernen schlichten Schreibtischen, die in fünf Zweierreihen vor einem Pult angeordnet sind. In der ersten Reihe sitzen von links nach rechts ein Junge (Merkur) und ein Mädchen (Venus).
In der zweiten Reihe dann zwei Mädchen (Erde & Mond), sie sehen aus wie Geschwister. In der dritten- und vierten Reihe dann jeweils 2 Jungen (Mars, Jupiter, Saturn und Uranus). Der Junge in dritten Reihe rechts ist der älteste in der Klasse.
In der letzten Reihe sitzt links ein Junge alleine (Neptun), der hintere rechte Platz ist leer. Aufmerksam hören sie einem älteren Mann mit lockigem, weißem Haar (Lehrer), der auf einem Stuhl vor einem Schaltpult mit vielen Reglern und Knöpfen sitzt. Hinter dem Pult in der Wand ist großes rechteckiges schwarzes Loch.
(Kamera zoomt auf einen leeren Stuhl in der letzten Reihe und übernimmt die Sichtperspektive auf die Klasse von dem Stuhl aus letzten Reihe)
2.1
In der letzten Zweierreihe sitzt rechts, wo zuvor der leere Stuhl war, nun ein 5 jahre alter kleiner Junge (Omega) mit goldenen, lockigem schulterlangem Haar. Er ist deutlich jünger als die anderen fünf Kinder in der Klasse und wirkt ein wenig schüchtern mit seinen dunkel blauen, großen Kulleraugen.
LEHRER
Die Aufgabe ist es einen Stein zu erschaffen, der so schwer ist, dass Gott ihn nicht heben kann. Wer traut sich das zu ?
Omega, der währenddessen mit sich selbst kämpfend verlegen den Finger an die Lippe hielt, meldet sich schließlich. Lehrer schaut Omega an.
LEHRER
(freundlich)
Ja Omega ?
OMEGA
(selbstbewußter schauend)
Okay, das schaffe ich.
LEHRER
Okay, sehr gut. Dann schreib du den Aufsatz.
Omega fängt sofort entschlossen an zu schreiben.
OMEGA (off)
(mit spannend erzählender Stimme)
Es …..werde……. Licht.
(Kamerafahrt in das weiße Gewand von Omega)
3.0 INT. WELTALL
Hell weißes Bild; Kamera fährt heraus und das weiße wird zur Sonne. Im Hintergrund die Milchstrasse mit ihren unzähligen Sternen.
OMEGA (off)
Es werde ein Stein, der so groß, schwer und herzlos ist, dass er auf dem Grund der unteren Dimensionen liegt.
Etwas rundes erscheint in der Ferne der Dunkelheit weit abseits der Sonne.
(Kamera fährt auf das Runde)
OMEGA (off)
Dieser Stein, mit Namen Eden, ist verlockend wie ein Paradies und wunderschön anzusehen.
Das Runde verwandelt sich zur Erde
OMEGA (off)
Auf ihm leben wunderschöne und liebevoll wirkende Wesen, die Menschen.
4.0 INT. GARTEN EDEN
(Kamera fährt auf die Erde)
Grüne Täler mit Flüssen, Tieren und steinzeitlich bekleidete Menschen. Einige Menschen sammeln friedlich Beeren an Sträuchern oder baden zusammen im nahe gelegenem Fluss. Auf ihrer linken Brust in Höhe des Herzens ist ein schwaches Leuchten.
OMEGA (off)
Jeder Engel der höheren Dimensionen, der Eden mit seinen Menschen sieht, verliebt sich sofort in dieses Paradies.
Zwei Lichtgestalten nahe den Wolken am Himmel, beobachten einen jungen Mann (Adam) mit besonders hell leuchtender Brust. Adam sitzt mit einer Frau (Eva) zusammen und hält ihre Hand.
OMEGA (off)
Diese Menschen waren als Wohnort für die Engel perfekt, denn sie hatten Herz und Verstand.
Daher beschließen die Engel in die Herzen der Menschen zu fallen, um ihre Liebe auf Eden mit den Menschen zusammen zu erleben.
Die beiden Lichtgestalten nahe den Wolken fallen in die Herzen von Adam und Eva. Weitere Lichtgestalten aus der Sonne heraus kommen dazu und fallen überall auf die Erde in die Herzen einiger Menschen hinein. Helle Verbindungen aus der Sonne heraus reichen dabei bis in die Herzen der Menschen hinein, deren Brust nun noch heller leuchtet als zuvor.
OMEGA (off)
Wenn ein mit einem Engel verbundener Mensch sich verletzt, fliegt der Engel einfach aus dem Herzen heraus und wartet bis der Mensch wieder heilt.
4.1
Wald. Ein Mann mit Lichtverbindung fällt beim laufen in einer Gruppe hin und verletzt sich das Bein. Die Lichtgestalt fliegt dabei aus dem Herzen heraus zum Himmel und beobachtet von dort den zuvor besetzten Menschen. Das durch die Verletzung erschrockene Gesicht des Menschen entspannt sich dabei sofort. Andere Menschen teils mit und teils ohne Lichtverbindung zum Herzen kommen an geeilt und helfen dem Menschen. Sie stützen ihn und gehen mit ihm zusammen weiter.
OMEGA (off)
(düster)
Es gibt aber eine Gefahr für die Engel.
Sie dürfen niiiiiiemals vergessen das sie Engel sind, denn ohne ihre Erinnerung wer sie wirklich sind, kommen sie nicht mehr aus den Herzen der Menschen heraus und sind so lange im Herzen des Menschen gefangen, bis dieser stirbt.
OMEGA (off)
(heiter)
Aber die Engel brauchen keine Angst davor zu haben, denn Gott hat ihnen für diesen Fall rote Früchte auf der Erde wachsen lassen. Immer wenn ein Engel zu vergessen droht wer es in Wirklichkeit ist, braucht es nur einige rote Kerne dieser Früchte zu essen, um sich wieder zu erinnern.
4.2
Eine Gruppe von Menschen mit Lichtverbindungen und auch ohne stehen beieinander. Ein Mann mit Lichtverbindung deutet einer Frau mit Lichtverbindung an, das sie ein paar Granatapfelkerne essen soll. Der Mann hält in der einen Hand einen halbierten Granatapfel, in der anderen Hand hält er der Frau einige Granatapfelkerne entgegen. Die Frau schaut verwundert und nimmt nach etwas zögern die Kerne und isst einige.
Eine Lichtgestalt fährt aus dem Herzen der Frau heraus und fliegt freudig am Himmel umher und verschwindet dann in Richtung der Sonne. Die Brust der Frau leuchtet nun etwas stärker als bei den übrigen Menschen ohne Lichtverbindung, die alle gleich hell leuchten.
OMEGA (off)
(düster)
Aber in den weiten des Universums auf einem der Erde sehr entferntem Planeten enstand eine weitere sehr bewußte Rasse an Wesen. Im Gegensatz zu den Engeln sind diese Wesen aber nicht an der Liebe und Freude der Menschen in ihren Herzen interessiert, sondern vielmehr an ihrer Angst. Denn anders als die Menschen besassen sie gar kein Herz.
OMEGA (off)
(sehr bedrohlich flüsternd)
Es sind die Anunaki mit ihren Archonten.
OMEGA (off)
(düster)
Während die Anunaki aus den weiten des Universums mit ihren Raumschiffen auf den Garten Eden kommen,…..
4.3
UFO`s schweben aus dem Himmel kommend über einer Gruppe von Menschen auf einer Lichtung, die noch ohne hell leuchtender Verbindung zur Sonne sind. Ehrführchtig und staunend schauen die Menschen zum Himmel. Aus den Ufo`s kommen helle Strahlen und kleine, schmale, graue Wesen (Anunaki) mit gefühllosen, kalten und dunklen Augen in übergroßen Köpfen manifestieren sich vor den Augen der Menschen in den hellen Strahlen der UFO`s auf der Lichtung.
OMEGA (off)
(düster)
…entstehen die Archonten in den Köpfen der Menschen selbst, durch die Angst, die ihnen die Anunaki mit ihrer Technologie machen.
Anunaki geben den Menschen hoch entwickelte rechteckige VR Brillen und zeigen ihnen, wie diese über die Augen aufgesetzt werden, nachdem sich diese auf eine Art Liege hingelegt haben. Zusätzlich wird ihnen anschließend noch ein Helm auf den Kopf gesetzt aus welchen Schleuche in ein nahe gelegenes Raumschiff führen. Reihen von Liegen sind auf einem Feld angeordnet und hunderte von Menschen liegen an VR Brillen und Helmen angeschlossen in Reih und Glied.
OMEGA (off)
(düster)
Wenn die Archonten die Herzen der Menschen beginnen zu vergifteten, kommt es zum großem Kampf zwischen Herz und Verstand.
Während die Brille auf den Augen sitzt, entstehen schwarze dämonisch kreischende Gestalten in den Köpfen der Menschen. Aus dem Kopf entsteht dabei eine dunkle Verbindung zu den Herzen. Das Leuchten in den Herzen vermischt sich mit dem Grauen, welches pulsierend über die neu entstandene Verbindung zum Herzen fließt. Das helle Leuchten verwirbelt sich mit dem dunklen im Herzen der Menschen.
OMEGA (off)
(düster)
Sobald sich das Leuchten in den Herzen der Menschen schließlich weit genug verdunkelt hatten, waren die Menschen bereit die Anunaki als ihre Götter zu akzeptieren.
Bei 3 Menschen auf den Liegen hört das Wirbeln im Herzen auf. Das Leuchten ist nun sichtbar schwächer geworden und ein Grauschleier liegt auf ihren Herzen. In ihren Köpfen sind dunkle Gestalten zu sehen. Eine Gruppe von Anunaki geht zu den 3 Angst-Menschen und schließt sie von dem Helm und der Brille ab.
Als die 3 Angst-Menschen die Anunaki erblicken knieen sie sofort nieder vor ihnen
OMEGA (off)
(düster)
Und so bringen die Anunaki mit ihren Archonten zusammen die Menschen dazu sie anzubeten und unter ihrer Knechtschaft zu arbeiten.
Im Hintergrund bauen Menschen mit schwarzen Dämonen in den Köpfen für die Anunaki auf Feldern unter deren Aufsicht Weizen an.
Ein Anunaki mit besonderer Kleidung steht auf einem Hügel vor einer Gruppe knieender Menschen mit Dämonen in den Köpfen. Er hält eine Schriftrolle in der Hand.
ANUNAKI (DEMIRUG)
(brüllend)
1. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir
Ein Mensch auf einer Liege (Adam ca. 45 Jahre) beginnt nach einiger Zeit an zu zittern. Ein fürchterlicher Kampf tobt in seinem Herzen zwischen Licht und Dunkelheit. Nach einiger Zeit eines verzweifelten Kampfes sakt der Körper schließlich leblos zusammen auf der Liege.
Das übriggebliebene schwächere Leuchten in dem Herzen des leblosen Körpers trennt sich von diesem und ein Funken schwebt nun über dem Körper. Das dunkle aus dem Herzen zieht sich zurück in die Gestalten das Kopfes, welche daraufhin in die Schläuche des Helmes gesogen werden.
OMEGA (off)
…und sich einen neuen Körper suchen
(Kamerafahrt auf den Funken dessen Perspektive dann übernehmend)
(Kameraflug über die Erde, Bild leuchtet schwach)
Vogelperspektive. Am Boden das Raumschiff mit den Menschen auf den Liegen in Reih und Glied.
(Kamera fährt weg über die Weiten der Erde, Bild leuchtet schwach)
Eine wunderschöne Natur ergibt sich in den Weiten. Üppig grüne Wälder mit Flüssen. In der Ferne ist ein Wasserfall. Vögel ziehen am Himmel ihre Kreise während am Boden eine Rehfamilie aus einem Fluß trinkt. Die Sonne strahlt in einem wunderschönen Gelb.
In der Ferne ist ein Zelt-Lager mit Menschen. Die Zelte sind aus Fellen gebaut. In der Mitte brennt ein Lagerfeuer. Zwei Menschen tragen ein erlegtes Reh an einem Stock gebunden in Richtung eines großen Steintisches nahe des Lagerfeuers.
(Kamera fährt in Richtung der Menschengruppe auf ein bestimmtes Zelt und taucht dabei durch das Fell des Zeltes in das Innere hinein. Bild leuchtet schwach)